Der Bestandkann mehr.
Gebäude klimafit machen, ohne sie dicker zu bauen. Eine millimeterdünne Funktionsschicht für Situationen, in denen ein klassischer Dämmaufbau an räumliche, gestalterische oder betriebliche Grenzen stößt.
Dieselbe Wand.
Sechs Wege.
Für ein Gründerzeitobjekt in Wien wurden Bestand und fünf Sanierungsvarianten im öffentlich zugänglichen U-Wert-Rechner ubakus.de modelliert — vom selben Ausgangsbauteil aus, mit denselben Randbedingungen.
Nicht von uns gerechnet, sondern in dem Werkzeug, mit dem Planerinnen und Energieberater ohnehin arbeiten. Wer das Ergebnis anzweifelt, kann es dort in zehn Minuten selbst nachbauen.
| Variante | Zusätzlicher Aufbau | U-Wert |
|---|---|---|
| Bestand, 42 cm Vollziegel | — | 1,521 |
| Innendämmung | innenseitig, kostet Wohnfläche | 0,317 |
| Mineralwolle | 20 cm | 0,196 |
| EPS-F | 20 cm | 0,196 |
| EPS-F | 24 cm | 0,167 |
| Vakuum-Sphären-Dämmung | 0,50 mm | 0,158 |
Alle Werte in W/(m²K). Ein Plattenaufbau bringt Speichermasse und Schallschutz mit, die eine Beschichtung nicht ersetzt — der U-Wert allein entscheidet nicht über die richtige Maßnahme.
Wenn die Denkmalbehörde zustimmt.
An einer denkmalgeschützten Siedlung in Duisburg — eingetragenes Baudenkmal nach § 3 Abs. 2 DSchG NRW — wurde die bestehende Putzfassade instandgesetzt und beschichtet. Die Untere Denkmalbehörde hat die Maßnahme am 8. August 2024 genehmigt, einschließlich der Farbgebung.
Eine thermografische Untersuchung nach EN 13187 am selben Objekt zeigt: Die beschichteten Fassadenflächen hielten eine stabile Oberflächentemperatur, während am nicht behandelten Dach eine erhöhte Wärmeabstrahlung gemessen wurde. Die Untersuchung wurde im Auftrag des Herstellers durchgeführt, nicht von einem unabhängigen Institut — das sagen wir dazu, weil es dazugehört.
| Schutzstatus | Baudenkmal, § 3 Abs. 2 DSchG NRW |
| Genehmigung | Untere Denkmalbehörde, 08.08.2024 |
| Maßnahme | Instandsetzung der Putzfassade |
| Messnorm | EN 13187, ΔT 20 K |
Genehmigungsbescheid und thermografische Untersuchung liegen uns vor und können auf Anfrage eingesehen werden.
Sechs Ausgangslagen für System Outside.
Wir treten nicht gegen den Vollwärmeschutz an. Wir sind die Antwort auf die Fälle, in denen er nicht passt oder in denen das Vorhandene erhalten bleiben soll.
Wo genug Platz da ist, die Fassade ohnehin erneuert wird und keine gestalterische Auflage besteht, ist ein Plattenaufbau häufig die richtige Lösung. Wir vergleichen beide Wege und sagen Ihnen, welcher an Ihrem Objekt trägt.
Nicht dicker. Anders.
Eine Dämmplatte bremst den Wärmestrom — deshalb braucht sie Dicke. Die Vakuum-Sphären-Dämmung wirft ihn zurück, bevor er in das Bauteil gelangt. Deshalb genügt ein halber Millimeter, wo sonst Zentimeter nötig sind.
In der Beschichtung stecken mikroskopische Hohlkugeln mit Vakuum. Wo nichts ist, kann nichts leiten. Die Strahlung wird zwischen den Kugeln mehrfach reflektiert und kehrt zur Quelle zurück. Gemessen wird das als Gesamtreflexion an der Oberfläche: rund 93 % nach ASTM E903.
Aufgetragen wird sie wie ein Anstrich, im Spritzverfahren, fugenlos, in jedem NCS-Ton. Die Fassade bleibt, wie sie ist — nur wärmer.
Die Wirkung geht in beide Richtungen: im Winter hält die Schicht die Wärme im Raum, im Sommer die Hitze draußen.
Ihre Perspektive.
Ihre Vorteile.
Keine allgemeinen Versprechen. Jede Zielgruppe hat einen eigenen Bereich mit den Argumenten und Zahlen, die dort tatsächlich zählen.
Bestand modernisieren.
Betrieb sichern.
Für Schulen, Amtsgebäude, Hallen, Wohnbau und sensible Fassaden. Pilotierbar, berechenbar, abschnittsweise umsetzbar.
Kommunale LösungenBauteile sicher
einordnen.
Kennwerte, Schichtaufbauten, Systemgrenzen und Unterstützung bei der Ausschreibung. Sie bekommen den Rechenweg.
PlanungsgrundlagenSysteme beherrschen.
Wert schaffen.
Schulung, Baustellen-Support und ein Leistungsfeld, das die schwierigen Fälle löst. Wir suchen Könner, nicht nur Käufer.
Systempartner werdenKomfort erhöhen.
Substanz bewahren.
Für Eigenheim, Mehrfamilienhaus und Gewerbe — innen oder außen, ohne Verlust an Wohnfläche oder Fassadenbild.
Mein Gebäude prüfenDrei Verfahren.
Ein Ansprechpartner.
Sie ersetzen einander nicht. Welches passt, entscheidet das Bauteil — nicht der Katalog und nicht der Vertrieb.
Vakuum-Sphären-Dämmung
Fugenlose Funktionsschicht ab 0,50 mm. Neun Systemfamilien für Fassade, Innenraum, Dach, Keller und Industrie. In jedem NCS-Ton einfärbbar.
Systeme und KennwerteDurafloc Einblasdämmung
Oberste Geschossdecke, Sparrenfelder, zweischaliges Mauerwerk. Mineralisch, Baustoffklasse A1, europäisch bewertet.
ECO und RWMineralfaser-Spritzputz
Formfolgend, fugenlos, A1. Wärmeschutz, Raumakustik und Brandschutz in einem Arbeitsgang.
FP 100 und FS 300Ein Objekt, zwanzig Jahre, dieselbe Heizung.
Der überzeugendste Beleg ist keine Laborzahl, sondern ein Gebäude, das man über zwanzig Jahre beobachtet hat. An diesem Bestandsobjekt wurde der Erdgasverbrauch Jahr für Jahr abgelesen — lange genug, dass sich Wetter, Nutzung und Heizgewohnheiten ausmitteln.
Zwei Stufen sind in der Kurve zu sehen. Bei der ersten Applikation wurde das gesamte Gebäude behandelt: System Roof auf dem Dach, System Outside auf der Fassade und System Inside in den Räumen. Der Verbrauch fällt von rund 3.900 auf etwa 2.000 m³ und bleibt dort mehrere Jahre stabil.
Die zweite Applikation betraf nur das Dach. Dort lagen damals erst 0,25 mm — mehr gab die Applikationstechnik jener Jahre nicht her. Mit der zusätzlichen Schicht auf die heutigen 0,50 mm fällt der Verbrauch ein zweites Mal, auf rund 1.300 m³. Die Heizungsanlage blieb in beiden Fällen dieselbe.
Ein Gebäude, zwei Applikationen, unveränderte Anlagentechnik.
Erst die Hülle. Dann die Anlage.
Wer zuerst die Heizung tauscht und danach saniert, hat eine Anlage gekauft, die für sein Gebäude zu groß ist — und zahlt sie zwanzig Jahre lang ab. Die Reihenfolge entscheidet über die Investitionssumme, nicht das einzelne Angebot.
Jede Kilowattstunde, die nicht durch Wand, Dach und Kellerdecke verschwindet, muss weder erzeugt noch bezahlt werden. Erst danach kennt man die tatsächliche Heizlast. Das ist unsere Aufgabe.
Nach der Sanierung wird die Heizlast neu gerechnet. Meist genügt eine kleinere Anlage — und Systeme kommen in Frage, die vorher nicht gepasst hätten.
Photovoltaik wird auf den Verbrauch ausgelegt. Wer sie vor der Sanierung dimensioniert, baut sie für einen Verbrauch, den es danach nicht mehr gibt.
Heizlastberechnung, Anlagentechnik und Eigenstrom rechnet unsere Muttergesellschaft PSE-Austria durch — mit denselben Objektdaten, ohne dass Sie etwas ein zweites Mal erklären müssen.
Schicken Sie uns das Bauteil, nicht die Frage.
Gebäudeart, Baujahr, betroffenes Bauteil, ungefähre Fläche und ein paar Fotos. Damit sagen wir Ihnen, ob die Aufgabe zu unseren Systemen passt, ob sie zu prüfen ist oder ob ein anderer Weg sinnvoller wäre. Auch die dritte Antwort kommt vor.
Die Ersteinschätzung
Sie bekommen eine von drei Antworten: passt, ist zu prüfen, oder passt nicht. Die dritte kommt vor — und sie kostet Sie nichts.
Bauteil, Baujahr, Fläche, Problem. Fotos helfen mehr als jede Beschreibung.
Passt, ist zu prüfen, oder passt nicht. Ohne Kosten.
Aufbau und Annahmen in Ubakus modelliert. Sie erhalten den Rechenweg.
Auswahl, Detailpunkte und Verarbeitungsfolge schriftlich.
Geschulter Fachbetrieb aus dem Netz, auf Wunsch mit uns bei Baubeginn.
