Energetische Lösungen für anspruchsvollen Bestand Kommunen & StädteTechniker & PlanerVerarbeiterEndkunden AT +43 664 41 606 92
01 / Vakuum-Sphären-Dämmung

Der Bestandkann mehr.

Gebäude klimafit machen, ohne sie dicker zu bauen. Eine millimeterdünne Funktionsschicht für Situationen, in denen ein klassischer Dämmaufbau an räumliche, gestalterische oder betriebliche Grenzen stößt.

Sanierte Fassade eines Bestandsgebäudes mit thermoreflektierender Beschichtung Makroaufnahme der Vakuum-Sphären in der Beschichtung
Funktionsschicht 0,50mm Fassade · Innenraum · Dach · Industrie
0,158W/(m²K) nach 0,50 mm, Gründerzeitwand
24 cmEPS-F erreicht an derselben Wand 0,167
rund 93 %Rückstrahlung TSR nach ASTM E903
08.08.2024Denkmalerlaubnis für ein Baudenkmal
Der Beweis

Dieselbe Wand.
Sechs Wege.

Für ein Gründerzeitobjekt in Wien wurden Bestand und fünf Sanierungsvarianten im öffentlich zugänglichen U-Wert-Rechner ubakus.de modelliert — vom selben Ausgangsbauteil aus, mit denselben Randbedingungen.

Nicht von uns gerechnet, sondern in dem Werkzeug, mit dem Planerinnen und Energieberater ohnehin arbeiten. Wer das Ergebnis anzweifelt, kann es dort in zehn Minuten selbst nachbauen.

VarianteZusätzlicher AufbauU-Wert
Bestand, 42 cm Vollziegel1,521
Innendämmunginnenseitig, kostet Wohnfläche0,317
Mineralwolle20 cm0,196
EPS-F20 cm0,196
EPS-F24 cm0,167
Vakuum-Sphären-Dämmung0,50 mm0,158

Alle Werte in W/(m²K). Ein Plattenaufbau bringt Speichermasse und Schallschutz mit, die eine Beschichtung nicht ersetzt — der U-Wert allein entscheidet nicht über die richtige Maßnahme.

Am Objekt

Wenn die Denkmalbehörde zustimmt.

An einer denkmalgeschützten Siedlung in Duisburg — eingetragenes Baudenkmal nach § 3 Abs. 2 DSchG NRW — wurde die bestehende Putzfassade instandgesetzt und beschichtet. Die Untere Denkmalbehörde hat die Maßnahme am 8. August 2024 genehmigt, einschließlich der Farbgebung.

Eine thermografische Untersuchung nach EN 13187 am selben Objekt zeigt: Die beschichteten Fassadenflächen hielten eine stabile Oberflächentemperatur, während am nicht behandelten Dach eine erhöhte Wärmeabstrahlung gemessen wurde. Die Untersuchung wurde im Auftrag des Herstellers durchgeführt, nicht von einem unabhängigen Institut — das sagen wir dazu, weil es dazugehört.

Objektdaten
SchutzstatusBaudenkmal, § 3 Abs. 2 DSchG NRW
GenehmigungUntere Denkmalbehörde, 08.08.2024
MaßnahmeInstandsetzung der Putzfassade
MessnormEN 13187, ΔT 20 K

Genehmigungsbescheid und thermografische Untersuchung liegen uns vor und können auf Anfrage eingesehen werden.

Wann eine Beschichtung die bessere Wahl ist

Sechs Ausgangslagen für System Outside.

Wir treten nicht gegen den Vollwärmeschutz an. Wir sind die Antwort auf die Fälle, in denen er nicht passt oder in denen das Vorhandene erhalten bleiben soll.

Die Fassade soll bleiben, wie sie istGliederung, Stuck, Faschen, Denkmalschutz. Eine Beschichtung von einem halben Millimeter lässt jedes Profil stehen — und die Denkmalbehörde hat dem an einem Baudenkmal in Duisburg bereits schriftlich zugestimmt.
Der vorhandene Vollwärmeschutz bleibt erhaltenEine Fassade von 2003 war damals Stand der Technik und ist heute intakt, aber verschmutzt und unter dem, was heute gefordert wird. Statt aufzudoppeln oder abzureißen bekommt sie System Outside darüber: neuer Farbton aus dem gesamten NCS-Raum, Lotuseffekt gegen Algen — und ein spürbar besserer Dämmwert. Auf einem bereits gedämmten Aufbau ist der Zugewinn besonders groß, weil die Schicht auf einem guten Niveau aufsetzt.
Eine vorgehängte Fassade soll nicht weichenFaserzement, Metall, Holz, Keramik — eine hinterlüftete Fassade ist eine Investition, die niemand gern zurücknimmt. Die Beschichtung wird auf die vorhandene Bekleidung aufgebracht. Optik und Konstruktion bleiben, der Wärmedurchgang verbessert sich.
Es ist schlicht kein PlatzGrundgrenze, Reihenhausverband, schmaler Zwischenraum, knappe lichte Höhe im Keller. Wo baurechtlich oder räumlich nichts aufgebaut werden kann, bleibt die Beschichtung der einzige Weg, der überhaupt geht.
Der Betrieb läuft weiterSchule, Amtsgebäude, Halle, Produktion. Abschnittsweise umsetzbar, in den Ferien, am Wochenende, ohne Stillstand — und ohne dass Ihr Gebäude wochenlang eingepackt ist.
Innen soll keine Wohnfläche verloren gehenWo außen nichts geht, bleibt sonst nur die Innendämmung mit Raumverlust und verschobenem Taupunkt. System Inside trägt 0,54 mm auf — die Wohnfläche bleibt vollständig erhalten.

Wo genug Platz da ist, die Fassade ohnehin erneuert wird und keine gestalterische Auflage besteht, ist ein Plattenaufbau häufig die richtige Lösung. Wir vergleichen beide Wege und sagen Ihnen, welcher an Ihrem Objekt trägt.

Die Antwort

Nicht dicker. Anders.

Eine Dämmplatte bremst den Wärmestrom — deshalb braucht sie Dicke. Die Vakuum-Sphären-Dämmung wirft ihn zurück, bevor er in das Bauteil gelangt. Deshalb genügt ein halber Millimeter, wo sonst Zentimeter nötig sind.

In der Beschichtung stecken mikroskopische Hohlkugeln mit Vakuum. Wo nichts ist, kann nichts leiten. Die Strahlung wird zwischen den Kugeln mehrfach reflektiert und kehrt zur Quelle zurück. Gemessen wird das als Gesamtreflexion an der Oberfläche: rund 93 % nach ASTM E903.

Aufgetragen wird sie wie ein Anstrich, im Spritzverfahren, fugenlos, in jedem NCS-Ton. Die Fassade bleibt, wie sie ist — nur wärmer.

Schemaschnitt: Wärmestrahlung wird an der Sphärenschicht mehrfach reflektiert und kehrt zur Quelle zurück
Funktionsprinzip Barriere statt Verzögerung

Die Wirkung geht in beide Richtungen: im Winter hält die Schicht die Wärme im Raum, im Sommer die Hitze draußen.

Vier Wege
03 / Direkter Einstieg

Ihre Perspektive.
Ihre Vorteile.

Keine allgemeinen Versprechen. Jede Zielgruppe hat einen eigenen Bereich mit den Argumenten und Zahlen, die dort tatsächlich zählen.

01
Kommunen & Städte

Bestand modernisieren.
Betrieb sichern.

Für Schulen, Amtsgebäude, Hallen, Wohnbau und sensible Fassaden. Pilotierbar, berechenbar, abschnittsweise umsetzbar.

Kommunale Lösungen
02
Techniker & Planer

Bauteile sicher
einordnen.

Kennwerte, Schichtaufbauten, Systemgrenzen und Unterstützung bei der Ausschreibung. Sie bekommen den Rechenweg.

Planungsgrundlagen
03
Verarbeiter

Systeme beherrschen.
Wert schaffen.

Schulung, Baustellen-Support und ein Leistungsfeld, das die schwierigen Fälle löst. Wir suchen Könner, nicht nur Käufer.

Systempartner werden
04
Endkunden & Betriebe

Komfort erhöhen.
Substanz bewahren.

Für Eigenheim, Mehrfamilienhaus und Gewerbe — innen oder außen, ohne Verlust an Wohnfläche oder Fassadenbild.

Mein Gebäude prüfen
Portfolio
04 / Portfolio

Drei Verfahren.
Ein Ansprechpartner.

Sie ersetzen einander nicht. Welches passt, entscheidet das Bauteil — nicht der Katalog und nicht der Vertrieb.

01
Leitprodukt

Vakuum-Sphären-Dämmung

Fugenlose Funktionsschicht ab 0,50 mm. Neun Systemfamilien für Fassade, Innenraum, Dach, Keller und Industrie. In jedem NCS-Ton einfärbbar.

Systeme und Kennwerte
02
Hohlräume

Durafloc Einblasdämmung

Oberste Geschossdecke, Sparrenfelder, zweischaliges Mauerwerk. Mineralisch, Baustoffklasse A1, europäisch bewertet.

ECO und RW
03
Decken und Massivbau

Mineralfaser-Spritzputz

Formfolgend, fugenlos, A1. Wärmeschutz, Raumakustik und Brandschutz in einem Arbeitsgang.

FP 100 und FS 300
Langzeitvergleich

Ein Objekt, zwanzig Jahre, dieselbe Heizung.

Der überzeugendste Beleg ist keine Laborzahl, sondern ein Gebäude, das man über zwanzig Jahre beobachtet hat. An diesem Bestandsobjekt wurde der Erdgasverbrauch Jahr für Jahr abgelesen — lange genug, dass sich Wetter, Nutzung und Heizgewohnheiten ausmitteln.

Zwei Stufen sind in der Kurve zu sehen. Bei der ersten Applikation wurde das gesamte Gebäude behandelt: System Roof auf dem Dach, System Outside auf der Fassade und System Inside in den Räumen. Der Verbrauch fällt von rund 3.900 auf etwa 2.000 m³ und bleibt dort mehrere Jahre stabil.

Die zweite Applikation betraf nur das Dach. Dort lagen damals erst 0,25 mm — mehr gab die Applikationstechnik jener Jahre nicht her. Mit der zusätzlichen Schicht auf die heutigen 0,50 mm fällt der Verbrauch ein zweites Mal, auf rund 1.300 m³. Die Heizungsanlage blieb in beiden Fällen dieselbe.

Das Bestandsobjekt der Langzeitstudie: Dach, Fassade und Innenräume wurden beschichtet
Objekt der Feldstudie Dach, Fassade, Innenräume

Ein Gebäude, zwei Applikationen, unveränderte Anlagentechnik.

1 · Dach, Fassade und Innenräume 2 · Dach von 0,25 auf 0,50 mm
Erdgasverbrauch in Kubikmetern je Jahr
Einsparung gegenüber 2005
0 %
Diese Werte setzen fachgerechte Ausführung voraus. Der gezeigte Verlauf stammt von einem Objekt, an dem die Systeme von einem geschulten Fachbetrieb in der deklarierten Schichtdicke aufgebracht wurden. Wird zu dünn aufgetragen, entsteht kein dünneres System, sondern ein anderes Bauteil — dann gelten diese Zahlen nicht.
Ausgangsniveau, unbehandelt nach der ersten Applikation nach dem zweiten Schichtaufbau Auf ein Jahr klicken zeigt dessen Wert
−65,7 %Erdgas 2005 gegenüber 2022, am selben Objekt. Ablesewerte des Eigentümers.
2.530 m³/aweniger Gas bei unveränderter Heizungsanlage, Systeme Roof, Outside und Inside.
5.137 kg/aweniger CO₂, gerechnet mit 2,0 kg je m³ Erdgas. Abgeleitete Größe.
rund 410 Bäumebinden in einem Jahr etwa dieselbe Menge. Bildhafter Vergleich.
Was diese Zahlen sind — und was nicht. Das ist die Feldstudie eines einzelnen Objekts, kein Durchschnitt und keine Zusage für Ihr Gebäude. Was bei Ihnen herauskommt, hängt von Bausubstanz, Ausrichtung, Nutzung und Ausgangszustand ab. Wir nehmen den Bestand auf und legen die erwartbaren Werte offen, bevor Sie unterschreiben. Wer Ihnen ohne Objektbesichtigung eine Prozentzahl nennt, rät.
Reihenfolge

Erst die Hülle. Dann die Anlage.

Wer zuerst die Heizung tauscht und danach saniert, hat eine Anlage gekauft, die für sein Gebäude zu groß ist — und zahlt sie zwanzig Jahre lang ab. Die Reihenfolge entscheidet über die Investitionssumme, nicht das einzelne Angebot.

1Die Hülle in Ordnung bringen

Jede Kilowattstunde, die nicht durch Wand, Dach und Kellerdecke verschwindet, muss weder erzeugt noch bezahlt werden. Erst danach kennt man die tatsächliche Heizlast. Das ist unsere Aufgabe.

2Die Anlage darauf auslegen

Nach der Sanierung wird die Heizlast neu gerechnet. Meist genügt eine kleinere Anlage — und Systeme kommen in Frage, die vorher nicht gepasst hätten.

3Erst dann eigenen Strom

Photovoltaik wird auf den Verbrauch ausgelegt. Wer sie vor der Sanierung dimensioniert, baut sie für einen Verbrauch, den es danach nicht mehr gibt.

Heizlastberechnung, Anlagentechnik und Eigenstrom rechnet unsere Muttergesellschaft PSE-Austria durch — mit denselben Objektdaten, ohne dass Sie etwas ein zweites Mal erklären müssen.

Schicken Sie uns das Bauteil, nicht die Frage.

Gebäudeart, Baujahr, betroffenes Bauteil, ungefähre Fläche und ein paar Fotos. Damit sagen wir Ihnen, ob die Aufgabe zu unseren Systemen passt, ob sie zu prüfen ist oder ob ein anderer Weg sinnvoller wäre. Auch die dritte Antwort kommt vor.

Kostenlos und unverbindlich

Die Ersteinschätzung

Sie bekommen eine von drei Antworten: passt, ist zu prüfen, oder passt nicht. Die dritte kommt vor — und sie kostet Sie nichts.

1Objekt beschreiben

Bauteil, Baujahr, Fläche, Problem. Fotos helfen mehr als jede Beschreibung.

2Ersteinschätzung

Passt, ist zu prüfen, oder passt nicht. Ohne Kosten.

3Bauteil rechnen

Aufbau und Annahmen in Ubakus modelliert. Sie erhalten den Rechenweg.

4System festlegen

Auswahl, Detailpunkte und Verarbeitungsfolge schriftlich.

5Ausführung

Geschulter Fachbetrieb aus dem Netz, auf Wunsch mit uns bei Baubeginn.