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01 / Vakuum-Sphären-Dämmung

Der Bestandkann mehr.

Gebäude klimafit machen, ohne sie dicker zu bauen. Eine millimeterdünne Funktionsschicht für Situationen, in denen ein klassischer Dämmaufbau an räumliche, gestalterische oder betriebliche Grenzen stößt.

Sanierte Fassade eines Bestandsgebäudes mit thermoreflektierender Beschichtung Makroaufnahme der Vakuum-Sphären in der Beschichtung
Funktionsschicht 0,50mm Fassade · Innenraum · Dach · Industrie
0,158W/(m²K) nach 0,50 mm, Gründerzeitwand
24 cmEPS-F erreicht an derselben Wand 0,167
rund 93 %Rückstrahlung TSR nach ASTM E903
08.08.2024Denkmalerlaubnis für ein Baudenkmal
Die Rechnung

Dieselbe Wand.
Sechs Wege.

Für ein Gründerzeitobjekt in Wien wurden Bestand und fünf Sanierungsvarianten im öffentlich zugänglichen U-Wert-Rechner ubakus.de modelliert — vom selben Ausgangsbauteil aus, mit denselben Randbedingungen.

Das Werkzeug ist öffentlich, der Rechenweg damit nachvollziehbar. Was in die letzte Zeile eingeht, ist allerdings keine gemessene Materialkennzahl, sondern der vom Hersteller deklarierte äquivalente Wert. Ubakus rechnet damit, es prüft ihn nicht. Wer die Zeile bewerten will, muss diesen Eingabewert bewerten — wir legen ihn samt Herkunft offen.

VarianteZusätzlicher AufbauU-Wert
Bestand, 42 cm Vollziegel1,521
Innendämmunginnenseitig, kostet Wohnfläche0,317
Mineralwolle20 cm0,196
EPS-F20 cm0,196
EPS-F24 cm0,167
Vakuum-Sphären-Dämmung0,50 mm0,158

Alle Werte in W/(m²K). Die fünf oberen Zeilen beruhen auf genormten Bemessungswerten, die letzte auf einer Herstellerdeklaration — das ist nicht derselbe Rang, und wir stellen es nicht so dar. Ein Plattenaufbau bringt zudem Speichermasse und Schallschutz mit, die eine Beschichtung nicht ersetzt.

Am Objekt

Wenn die Denkmalbehörde zustimmt.

An einer denkmalgeschützten Siedlung in Duisburg — eingetragenes Baudenkmal nach § 3 Abs. 2 DSchG NRW — wurde die bestehende Putzfassade instandgesetzt und beschichtet. Die Untere Denkmalbehörde hat die Maßnahme am 8. August 2024 genehmigt, einschließlich der Farbgebung.

Bemerkenswert daran ist weniger die Beschichtung als die Erlaubnis: Eine Behörde, die über geschützte Substanz wacht, hat einer energetischen Maßnahme an der sichtbaren Fassade zugestimmt. Das gelingt bei einem Plattenaufbau in aller Regel nicht.

Objektdaten
SchutzstatusBaudenkmal, § 3 Abs. 2 DSchG NRW
GenehmigungUntere Denkmalbehörde, 08.08.2024
MaßnahmeInstandsetzung der Putzfassade
SystemOutside, deckend, im abgestimmten Farbton

Der Genehmigungsbescheid liegt uns vor und kann auf Anfrage eingesehen werden.

Wann eine Beschichtung die bessere Wahl ist

Sechs Ausgangslagen für System Outside.

Wir treten nicht gegen den Vollwärmeschutz an. Wir sind die Antwort auf die Fälle, in denen er nicht passt oder in denen das Vorhandene erhalten bleiben soll.

Die Fassade soll bleiben, wie sie istGliederung, Stuck, Faschen, Denkmalschutz. Eine Beschichtung von einem halben Millimeter lässt jedes Profil stehen — und die Denkmalbehörde hat dem an einem Baudenkmal in Duisburg bereits schriftlich zugestimmt.
Der vorhandene Vollwärmeschutz bleibt erhaltenEine Fassade von 2003 war damals Stand der Technik und ist heute intakt, aber verschmutzt und unter dem, was heute gefordert wird. Statt aufzudoppeln oder abzureißen bekommt sie System Outside darüber: neuer Farbton aus dem gesamten NCS-Raum, Lotuseffekt gegen Algen — und ein spürbar besserer Dämmwert. Auf einem bereits gedämmten Aufbau ist der Zugewinn besonders groß, weil die Schicht auf einem guten Niveau aufsetzt.
Eine vorgehängte Fassade soll nicht weichenFaserzement, Metall, Holz, Keramik — eine hinterlüftete Fassade ist eine Investition, die niemand gern zurücknimmt. Die Beschichtung wird auf die vorhandene Fassade aufgebracht. Optik und Konstruktion bleiben, der Wärmedurchgang verbessert sich.
Es ist schlicht kein PlatzGrundgrenze, Reihenhausverband, schmaler Zwischenraum, knappe lichte Höhe im Keller. Wo baurechtlich oder räumlich nichts aufgebaut werden kann, bleibt die Beschichtung der einzige Weg, der überhaupt geht.
Der Betrieb läuft weiterSchule, Amtsgebäude, Halle, Produktion. Abschnittsweise umsetzbar, in den Ferien, am Wochenende, ohne Stillstand — und ohne dass Ihr Gebäude wochenlang eingepackt ist.
Innen soll keine Wohnfläche verloren gehenWo außen nichts geht, bleibt sonst nur die Innendämmung mit Raumverlust und verschobenem Taupunkt. System Inside trägt 0,54 mm auf — die Wohnfläche bleibt vollständig erhalten.

Wo genug Platz da ist, die Fassade ohnehin erneuert wird und keine gestalterische Auflage besteht, ist ein Plattenaufbau häufig die richtige Lösung. Wir vergleichen beide Wege und sagen Ihnen, welcher an Ihrem Objekt trägt.

Die Antwort

Nicht dicker. Anders.

Eine Dämmplatte bremst den Wärmestrom — deshalb braucht sie Dicke. Die Vakuum-Sphären-Dämmung wirft ihn zurück, bevor er in das Bauteil gelangt. Deshalb genügt ein halber Millimeter, wo sonst Zentimeter nötig sind.

In der Beschichtung stecken mikroskopische Hohlkugeln mit Vakuum. Im Hohlraum kann kein Gas leiten. Die Strahlung wird zwischen den Kugeln mehrfach reflektiert und kehrt zur Quelle zurück. Gemessen wird das als Gesamtreflexion an der Oberfläche: rund 93 % nach ASTM E903.

Aufgetragen wird sie wie ein Anstrich, im Spritzverfahren, fugenlos, in jedem NCS-Ton. Die Fassade bleibt, wie sie ist — nur wärmer.

Schemaschnitt: Wärmestrahlung wird an der Sphärenschicht mehrfach reflektiert und kehrt zur Quelle zurück
Funktionsprinzip Barriere statt Verzögerung

Außen hält die hohe Solarreflexion die Sommerhitze ab, innen senkt der niedrige Emissionsgrad die Wärmeabgabe an die Wand.

Vier Wege
03 / Direkter Einstieg

Ihre Perspektive.
Ihre Vorteile.

Keine allgemeinen Versprechen. Jede Zielgruppe hat einen eigenen Bereich mit den Argumenten und Zahlen, die dort tatsächlich zählen.

01
Kommunen & Städte

Bestand modernisieren.
Betrieb sichern.

Für Schulen, Amtsgebäude, Hallen, Wohnbau und sensible Fassaden. Pilotierbar, berechenbar, abschnittsweise umsetzbar.

Kommunale Lösungen
02
Techniker & Planer

Bauteile sicher
einordnen.

Kennwerte, Schichtaufbauten, Systemgrenzen und Unterstützung bei der Ausschreibung. Sie bekommen den Rechenweg.

Planungsgrundlagen
03
Verarbeiter

Systeme beherrschen.
Wert schaffen.

Schulung, Baustellen-Support und ein Leistungsfeld, das die schwierigen Fälle löst. Wir suchen Könner, nicht nur Käufer.

Systempartner werden
04
Endkunden & Betriebe

Komfort erhöhen.
Substanz bewahren.

Für Eigenheim, Mehrfamilienhaus und Gewerbe — innen oder außen, ohne Verlust an Wohnfläche oder Fassadenbild.

Mein Gebäude prüfen
Portfolio
04 / Portfolio

Drei Verfahren.
Ein Ansprechpartner.

Sie ersetzen einander nicht. Welches passt, entscheidet das Bauteil — nicht der Katalog und nicht der Vertrieb.

01
Leitprodukt

Vakuum-Sphären-Dämmung

Fugenlose Funktionsschicht ab 0,50 mm. Zehn Systemfamilien für Fassade, Innenraum, Dach, Keller und Industrie. In jedem NCS-Ton einfärbbar.

Systeme und Kennwerte
02
Hohlräume

Durafloc Einblasdämmung

Oberste Geschossdecke, Sparrenfelder, zweischaliges Mauerwerk. Mineralisch, Baustoffklasse A1, europäisch bewertet.

ECO und RW
03
Decken und Massivbau

Mineralfaser-Spritzputz

Formfolgend, fugenlos, A1. Wärmeschutz, Raumakustik und Brandschutz in einem Arbeitsgang.

FP 100 und FS 300
Langzeitvergleich

Ein Objekt, zwanzig Jahre, dieselbe Heizung.

Zwanzig Jahre Zählerablesungen an einem Bestandsobjekt, geführt vom Eigentümer. Keine Studie und kein Laborversuch — eine Reihe mit allem, was ein bewohntes Haus über zwei Jahrzehnte an Wetter, Nutzung und Gewohnheiten mitbringt. Was sie zeigt, sind zwei Stufen; was sie nicht zeigt, steht darunter.

Zwei Stufen sind in der Kurve zu sehen. Bei der ersten Applikation wurde das gesamte Gebäude behandelt: System Roof auf dem Dach, System Outside auf der Fassade und System Inside in den Räumen. Der Verbrauch fällt von rund 3.900 auf etwa 2.000 m³ und bleibt dort mehrere Jahre stabil.

Die zweite Applikation betraf nur das Dach. Dort lagen damals erst 0,25 mm — mehr gab die Applikationstechnik jener Jahre nicht her. Mit der zusätzlichen Schicht auf die heutigen 0,50 mm fällt der Verbrauch ein zweites Mal, auf rund 1.300 m³. Die Heizungsanlage blieb in beiden Fällen dieselbe.

Das Bestandsobjekt der Langzeitstudie: Dach, Fassade und Innenräume wurden beschichtet
Objekt der Feldstudie Dach, Fassade, Innenräume

Ein Gebäude, zwei Applikationen, unveränderte Anlagentechnik.

1 · Dach, Fassade und Innenräume 2 · Dach von 0,25 auf 0,50 mm
Erdgasverbrauch in Kubikmetern je Jahr
Diese Werte setzen fachgerechte Ausführung voraus. Der gezeigte Verlauf stammt von einem Objekt, an dem die Systeme von einem geschulten Fachbetrieb in der deklarierten Schichtdicke aufgebracht wurden. Wird zu dünn aufgetragen, entsteht kein dünneres System, sondern ein anderes Bauteil — dann gelten diese Zahlen nicht.
Ausgangsniveau, unbehandelt nach der ersten Applikation nach dem zweiten Schichtaufbau Auf ein Jahr klicken zeigt dessen Wert
3.852 m³Ablesewert 2005, vor der ersten Maßnahme. Ausgangsniveau des Objekts.
1.293 m³Ablesewert 2024, nach beiden Schichtaufbauten. Ablesewerte des Eigentümers.
2.530 m³/aUnterschied bei unveränderter Heizungsanlage, Systeme Roof, Outside und Inside.
Was diese Zahlen sind — und was nicht. Das sind Zählerablesungen eines einzelnen Objekts, nicht witterungs- und nutzungsbereinigt, ohne Vergleichsobjekt. Sie belegen einen Verlauf, keine Ursache — und sind kein Durchschnitt und keine Zusage für Ihr Gebäude. Was bei Ihnen herauskommt, hängt von Bausubstanz, Ausrichtung, Nutzung und Ausgangszustand ab. Wir nehmen den Bestand auf und legen die erwartbaren Werte offen, bevor Sie unterschreiben. Wer Ihnen ohne Objektbesichtigung eine Prozentzahl nennt, rät.
Reihenfolge

Erst die Hülle. Dann die Anlage.

Wer zuerst die Heizung tauscht und danach saniert, hat eine Anlage gekauft, die für sein Gebäude zu groß ist — und zahlt sie zwanzig Jahre lang ab. Die Reihenfolge entscheidet über die Investitionssumme, nicht das einzelne Angebot.

1Die Hülle in Ordnung bringen

Jede Kilowattstunde, die nicht durch Wand, Dach und Kellerdecke verschwindet, muss weder erzeugt noch bezahlt werden. Erst danach kennt man die tatsächliche Heizlast. Das ist unsere Aufgabe.

2Die Anlage darauf auslegen

Nach der Sanierung wird die Heizlast neu gerechnet. Meist genügt eine kleinere Anlage — und Systeme kommen in Frage, die vorher nicht gepasst hätten.

3Erst dann eigenen Strom

Photovoltaik wird auf den Verbrauch ausgelegt. Wer sie vor der Sanierung dimensioniert, baut sie für einen Verbrauch, den es danach nicht mehr gibt.

Heizlastberechnung, Anlagentechnik und Eigenstrom rechnet unsere Muttergesellschaft PSE-Austria durch — mit denselben Objektdaten, ohne dass Sie etwas ein zweites Mal erklären müssen.

Schicken Sie uns das Bauteil, nicht die Frage.

Gebäudeart, Baujahr, betroffenes Bauteil, ungefähre Fläche und ein paar Fotos. Damit sagen wir Ihnen, ob die Aufgabe zu unseren Systemen passt, ob sie zu prüfen ist oder ob ein anderer Weg sinnvoller wäre. Auch die dritte Antwort kommt vor.

Kostenlos und unverbindlich

Die Ersteinschätzung

Sie bekommen eine von drei Antworten: passt, ist zu prüfen, oder passt nicht. Die dritte kommt vor — und sie kostet Sie nichts.

1Objekt beschreiben

Bauteil, Baujahr, Fläche, Problem. Fotos helfen mehr als jede Beschreibung.

2Ersteinschätzung

Passt, ist zu prüfen, oder passt nicht. Ohne Kosten.

3Bauteil rechnen

Aufbau und Annahmen in Ubakus modelliert. Sie erhalten den Rechenweg.

4System festlegen

Auswahl, Detailpunkte und Verarbeitungsfolge schriftlich.

5Ausführung

Geschulter Fachbetrieb aus dem Netz, auf Wunsch mit uns bei Baubeginn.